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Neoliberalismus als globaler Menschenversuch


oder
von der sozialen Verantwortung der Wirtschaftswissenschaften

Egbert Scheunemann analysiert den intellektuellen und moralischen Tiefstand derWirtschaftstheorie
Quelle (PDF)

Wir erleben - nach dem realsozialistischen Experiment - seit geraumer Zeit den wohl größten Menschenversuch der Geschichte: die Zurichtung ganzer Nationen, ja der Weltgesellschaft nach sozialen, politischen und vor allem ökonomischen Lehrbuchprinzipien, die in ihrer - gemessen an der hyperkomplexen sozialen Realität - theoretischen Einfältigkeit kaum zu unterbieten sind. Diese - je nach Blickrichtung - klassischen, neoklassischen bzw. neoliberalen Lehrbuchprinzipien betreffen das Theorem eines VOLLKOMMENEN MARKTES und seiner Funktionsprinzipien. Bevor ich aufzeige, welche verheerenden ökonomischen, sozialen, ökologischen und politischen Folgen der Versuch hinterlassen hat und hinterlässt, die hyperkomplexe Realität nach dem Vorbild dieser hochgradig unterkomplexen Lehrbuchprinzipien zu schleifen, möchte ich kurz darstellen, in welch gewaltigem Maße diese modellplatonischen Lehrbuchprinzipien an der Realität vorbeigehen. Gute Therapie setzt, wie man sagt, gute Diagnose voraus. Gemessen an den furchtbaren Ergebnissen der seit drei Jahrzehnten währenden neoliberalen Therapie - Massenarbeitslosigkeit und Massenverelendung und immer noch mehr Massenarbeitslosigkeit und Massenverelendung - muss die neoliberale Diagnose und muss die dahinter stehende neoliberal-neoklassische Theorie - was ihre ANWENDBARKEIT auf REALE Ökonomien betrifft und erst mal nicht, was ihre theoretische, ihre innere Schlüssigkeit betrifft - also katastrophal falsch sein. mehr
Inhalt:
1. Das neoliberale modellplatonische Wolkenkuckucksheim namens 'vollkommener Markt' als vollkommene Tautologie
2. Von der ökosozialen Unverantwortlichkeit des neoliberalen Mainstreams der Wirtschaftswissenschaften

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