Getarnte Lobby

Maskenball im Fichtenwald


Aktuell - Neue Bücher

+++ Aufklärung für 4 Euro +++

Die fünfte Gewalt. Lobbyismus in Deutschland
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Buchvorstellung im Berliner Reichstag
Rede des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jürgen Papier am 24. Februar 2006
Einleitung von Thomas Leif und Rudolf Speth
Fünfte Gewalt - einflussreich und unkontrolliert? (PDF)

+++ Aufklärung für ein paar Euro mehr +++

Ulrike Röttger (Hg.): PR-Kampagnen. Über die Inszenierung von Öffentlichkeit. 3., überarbeitete Auflage. Wiesbaden 2006

darin u.a. Christian Nuernbergk: Die PR-Kampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und ihr Erfolg in den Medien. Erste Ergebnisse einer empirischen Studie, S. 159-178

 

Demaskierungen in Funk und Fernsehen

Die Macht über die Köpfe: Wie die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft Meinung macht
Von Gitti Müller und Kim Otto
Beitrag in "Monitor" vom WDR im Ersten am 13.10.2005
"Das folgende Thema hat mit der Macht über unsere Köpfe zu tun. Die "Initiative Soziale Marktwirtschaft", von Arbeitgeberverbänden gegründet, verbreitet erfolgreich und offen eine Botschaft: Deutschland braucht Reformen, mehr Markt, weniger Staat. Die Lobby arbeitet in Schulen, im Internet und vor allem in den Medien. Und jetzt wird es kritisch-selbstkritisch.
Kim Otto und Gitti Müller zeigen Ihnen gleich, wie die Grenzen zwischen Informationen und PR verwischen können, wenn Journalisten, Lehrer, Ausbilder nicht aufpassen. Sehen wir da einen unabhängigen Experten? Oder einen mit klaren Interessen einer Lobby? Zum Beispiel der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft". Ist das kostenlose Informationsmaterial wirklich sachlich? Wie unterscheiden wir zwischen Journalismus und Lobbyismus? Wer will, dass ich was glaube und warum?" (Anmoderation des Beitrages)
Manuskript der Sendung
Sendung zum Nachhören

Die großen Einflüsterer - Thinktanks als Lobby der freien Marktwirtschaft
Eine Sendung von Eva Hillebrand
Bayern2Radio, IQ - Wissenschaft und Forschung, 14.09.2005 18:05
Manuskript der Sendung

Getarnte Lobby: Wie Wirtschaftsverbäande die öffentliche Meinung beeinflussen
Ein Beitrag von Dietrich Krauß
plusminus vom SR im "Ersten" am 30.08.2005
Lobbyarbeit ist in einer Demokratie wichtig, damit -ffentlichkeit und Politik ber das Fr und Wider der Argumente informiert sind und die richtigen Entscheidungen treffen knnen. Anders sieht es aus, wenn mchtige Verbnde sich hinter scheinbar neutralen Organisationen verstecken und mit viel Geld die ffentliche Meinung in ihrem subjektiven Sinne beeinflussen, ohne dass das Publikum das erkennen kann.

Manuskript der Sendung
Nachtrag: Der Link führt jetzt ohne Kommentar auf die Seite der aktuellen plusminus-Sendung. Der Text dieser Seite ist aber noch hier oder hier zu finden. NB: Die Seite ist laut Stellungnahme des Saarländischen Rundfunks "nicht aus dem Plusminus-Archiv 'verschwunden', sondern auf Bitte des Intendanten des Saarländischen Rundfunks, der die redaktionelle Verantwortung für die Sendung am 30. August 2005 trägt, zurückgezogenworden".
Siehe dazu: Orwell im Funkhaus

Meinung für Millionen
Wie Interessengruppen die öffentliche Meinung beeinflussen
Ein Feature von Brigitte Baetz
Deutschlandfunk, Hintergrund Kultur, 26.08.2005 19:15
Beitrag zum Nachhören

Trommeln für Reformen
Neue Formen der Meinungsmache
Von Mandy Schielke
Deutschlandfunk, Hintergrund Politik, Sendung vom 28.05.2005

Um die soziale Marktwirtschaft zu erneuern, müsse Ballast abgeworfen werden, meint die Initiative "Neue Soziale Marktwirtschaft". Ballast, das sind zu hohe Sozialausgaben, Bürokratie und Überregulierung. Die Initiative wirbt für Positionen der Arbeitgeber und sie spielt gekonnt mit den Medien.
Manuskript der Sendung
Beitrag zum Nachhören

Konvente, Kampagnen und Klüngel
Die Reformbewegungen und ihr Kampf um Meinungsführerschaft
Von Eva Hillebrand
Deutschlandradio, ZeitFragen, 01.02.2004

Altbundespräsident Roman Herzog gründete - symbolträchtig am 3. Oktober 2003 - den "Konvent für Deutschland" und setzte damit der blühenden Reformcommunity, die hierzulande seit einigen Monaten gedeiht, die Krone auf. Die meisten Reformbewegten - darunter durchaus altbekannte Namen - treten auf als Bürgerinitiativen, bedienen sich aber vor allem der Beschwörungsformeln von weniger Staat und mehr Eigeninitiative.
Diverse Reformkampagnen werden von Werbeagenturen und Beratungsfirmen professionell organisiert und ihre Akteure verfügen über exzellente Medienkompetenz und -kontakte. Besonders umtriebig zeigen sich der "BürgerKonvent" und die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft".

Manuskript der Sendung

Talkshow-Politik: Demokratie als Mediokratie
Hessischer Rundfunk, Politische Bildung; Zukunft der Demokratie 2, 18.01.2005

Die politische Meinungsbildung verlagert sich zunehmend in den ausserparlamentarischen Raum, in Netzwerke und Thinktanks, in Reformkampagnen und - nicht zuletzt: Talkshows. Und es scheint ganz so , als würde auch die Entscheidungsfindung mehr und mehr ausquartiert: In Konsensrunden und Kommissionen. Dort entwickelt sich ein alternatives politisches Spielfeld: mit dabei sind Verbandsvertreter und Lobbyisten, die sich gerne Politikberater nennen. Deren Botschaft lautet zusammengefasst: Das Wachstum stagniert, Deutschland ist krank, tiefe Einschnitte tun not, die Wirtschaft muss befreit werden.
Manuskript der Sendung

 

Erhellendes aus Wissenschaft und Presse

 

Weitere Links zum Thema bei Gesteuerte Demokratie bzw. LobbyControl und oben am rechten Rand.

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