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Wahlwitziges

Kämpfer gegen die schwarze Republik

Die unerschrockenen Wahl-Kämpfer der SPD pfeifen im Schilder-Wald: Nur der Genosse Gerhard kann uns noch vor der schwarzen Republik retten. Der Kanzler a.D. in spe zieht heldenhaft in eine Schlacht gegen einen übermächtigen Gegner, den er mit einer genialen Vorwärtsverteidugung selbst den Ansturm erleichtert hat, indem er die Stellungen vorsichtshalber geräumt hat, die es angeblich zu verteidigen gilt.

Arno Klönne hat das in Ossietzki 11/2005 so formuliert:

"Eine schwarze Republik, vor der uns Schröder mit seiner Partei nun angeblich schützen will - was kann sie sein? Ein Staat, der solidarische soziale Sicherungssysteme schubweise wegräumt? Der dem großen Kapital das Geld zuwirft? Der dafür sorgt, daß Armut sich ausbreitet? Der Militär für Angriffskriege bereitstellt und dem Waffenexportgeschäft unter die Arme greift? Der den Terrorismus als Schreckgespenst nutzt, um die Rechte von Bürgerinnen und Bürgern zu beschneiden? Der die politische Willensbildung in die Hände von Beraterkommissionen gibt, außerhalb der Verfassung? Der den Weg freigibt für den weiteren Vormarsch von Medienkonzernen? Der Parlamente in Akklamationsorgane für Regierungschefs verwandelt? Diese schwarze Republik gibt es bereits - unter rot-grüner Führung."


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